Amparo Sánchez

Spanien
Die Königin des Mestizo
- taz.de

Ein überzeugender Stilmix einer der Schlüsselfiguren der internationalen Mestizo-Szene. 
- Jazzthetik

Artist information

NEUES ALBUM: Release 26.06.2020 mit PR von Uta Bretsch Communication Direktlink

Neben Manu Chao ist Amparo Sánchez die Frontfigur & Ikone der Mestizo Bewegung. In 2020 wird Amparo Sánchez den Fokus (wieder) ein wenig mehr auf ihre Solokarriere richten und ihr viertes Solo-Album "La Niña y el Lobo" veröffentlichen.

Dieses Album ist eine Art "Soundtrack" zu ihrer eigenen und sehr ehrlichen Autobiographie, die sie live mit zwei brillanten Flamenco-Gitarren-Kollegen: Víctor Iniesta Iglesias und Eduardo Espín Pacheco umsetzen wird. Musik die zwischen intimen Liedern und ihrem eher uptempo- und "latin inspired soul" wechseln... Diva Latina!

Für ihre neues Album hat Amparo Sánchez neben eigenem Material dazu Songs von u.a. Mano Negra, Radio Futura und Los Lobos neu arrangiert. Neben diesen neuen Songs ihres kommenden Albums, wird Amaparo Sánchez auch das fantastische Material, dass sie für frühere Alben wie "Tucson-Habana", "Alma de Cantaora" oder "Espíritu del Sol" geschrieben hat live spielen. 

 

WEITERE INFOS:

Geboren im andalusischen Granada, zog es Amparo Sánchez 1993 nach Madrid. Mit ihrer dunklen, vollen Stimme sorgte die Sängerin, deren erklärtes Vorbild Billie Holiday ist, zunächst in den Clubs und Bars der Stadt für Aufsehen. Das Zusammentreffen mit Manu Chao motivierte sie, eine eigene Band um sich zu scharen. So entstand Mitte der Neunzigerjahre das lose Kollektiv Amparanoia, dessen erstes Album El Poder de Machin 1997 erschien. "Manu Chao ist der Mensch, der mich am meisten inspiriert und mir einen Weg für Amparanoia aufgezeigt hat", gibt Amparo Sanchez denn auch freimütig zu. Auf "El Poder de Machín“ findet sich auch ein Lied, dass in einer Version Manu Chaos auf „Clandestino“ zu einer Hymne wurde: „Welcome to Tijuana“…

Zu weiteren engen musikalischen Wegbegleitern gehören Joey Burns und Joe Convertino von Calexico oder auch Produzent Howe Gelb (Giant Sand), die an Amparo Sánchez Alben wie „Tuscon Habana“ oder auch Espíritu del Sol mitgewirkt haben.

Amparos Solo Karriere begann ‚ganz zufällig’ im Jahr 2006, zu dem Zeitpunkt hatten Amparanoia bereits den BBC World Music Award gewonnen und Festivals wie Glastonbury, Montreux Jazz, Roskilde und viele weitere gespielt, waren also im Olymp angekommen.
Einige Mitglieder ihrer Band hatten ihren Flug nach Kanada zum Montreal Jazz Festival verpasst, sodass Amparo zunächst keine andere Wahl hatte als das Konzert nur in Begleitung ihres Schlagzeugers und Bassisten zu spielen. Obwohl das Publikum eine energiegeladene Party-Atmosphäre erwartete, waren sie von Amparos intimer, akustischer Session schlichtweg begeistert. Für Amparo selbst war dieser Gig ein entscheidender Augenblick ihrer Musikkarriere:

“What happened in Montreal was totally magical. I have always found inspiration listening to the blues, jazz and son with artists like Billie Holiday, Chavela Vargas or Nina Simone. And for a long time I‘d wanted to experience something new, something softer and more intimate, in order to touch people in another way, to carry them away with the sound of my voice” – Amparo Sánchez

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