Inna Modja

Frankreich / Mali
“Die malische Sängerin mischt Pop und Politik - und verkörpert das Seelbstbewusstsein einer neuen Generation Migranten”

- Die Zeit Online
Inna Modja

Artist information

Als Inna Bocoum ein kleines Mädchen war, hatte sie schon ihren eigenen Kopf und machte nicht alles so, wie ihre Mutter es ihr aufgetragen hat. Daher bekam sie den Beinamen „Modja“, was in ihrer malischen Heimatsprache „Inna ist garstig“ bedeutet.

Inzwischen nutzt die Sängerin aus Bamako/Mali diese Bezeichnung als Künstlernamen. Dass sie eine Karriere als Sängerin gestartet hat, verdankt sie Salif Keita, einem der bedeutendsten afrikanischen Künstler, der ein Nachbar ihrer Eltern war. Er nahm sie in seine Rail Band auf, mit der Keita Musik spielte, die von Jazz und Bossa Nova beeinflusst war. Inna Modja war an weiteren Pop-Stilen interessiert, Sie hörte Punk und Soul, Rap und Heavy-Metal. Drei Alben hat die 32 Jahre alte Sängerin inzwischen veröffentlicht, ihr Stil variiert zwischen Soul, Afro-Blues und Electro-Pop. Mit „French Cancan“ hatte sie 2011 einen riesigen Sommerhit in Frankreich, ihr aktuelles Album trägt den Titel „Hotel Bamako“. Inna Modja hat sich in der Vergangenheit sehr kritisch zum Umgang mit Frauen in Afrika geäußert. Sie ist eine strikte Gegnerin der Beschneidung von Frauen und fordert Gleichheit und Freiheit für alle Frauen.

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