Mísia

Portugal
„Misias Stimme ist mehr als nur eine Stimme. Sie ist ein wunderbares Instrument, mit dem sie dem Zuschauer alle Gefühlsnuancen auf einem unsichtbaren Fluss zutreiben lässt.”
- Literatur-Nobelpreisträger José Saramago

Artist information

"Mit Starker Poetischer Kraft"
- Mainzer Allgemeine Zeitung (2018)

"Ein Konzert der Sonderklasse, dass beim Publikum bestens ankam"
- Bonner Rundschau (2018)

"LA GRANDE DAME" des Fado - Mísia ist ohne Zweifel ein absoluter Top-Stars des Fado und wird von vielen Kennern als legitime Nachfolgerin der 1999 verstorbenen Fado-Legende Amália Rodrigues anerkannt, die es auch mit ihrem 14. Album „Pura Vida (Banda Sonora)“ schafft, stilistische Grenzen zu überschreiten.

“Die letzten beiden Jahre meines Lebens waren im schlechtesten Sinne ein essenzieller Lernprozess von entscheidender Wichtigkeit. Ich bin immer noch dieselbe, aber anders. Es hat sich für mich tatsächlich alles verändert. Speziell für meine Arbeit, die ich selbst bin, gibt es keine Grenzen“. „Pura Vida“ ist der Soundtrack dieses Lebensabschnitts, in dem es Himmel und Hölle, Härte und Leidenschaft, Fados mit bitterer Sehnsucht, Songs über Herz und Knochen, schwarze Rosen, Abwesenheit, Tränen und Wiedergeburt gab. Die Musik auf „Pura Vida (Soundtrack)“ sind pure Musik, reine musikalische Notizen, befreit von allen Regeln, da ich nach allem, was ich erlebt habe, weder zu einem Genre noch einem Stamm gehören muss.“ So Misia im Begleittext zur CD. Eine zweijährige Krebserkrankung, gab die heute wieder genesene Künstlerin erst vor kurzem offiziell bekannt.

Bereits vor ihrer eindrucksvollen Rückkehr in 2018 baute MÍSIA mit den Jahren eine einzigartige internationale Karriere auf. So wurde sie 2016 als Ehrengast in das Barbican Centre in London eingeladen, wo ihr das Publikum zu Füßen lag. Auch so spielte sie auf den renommiertesten Bühnen, wie zum Beispiel: Berliner und Kölner Philharmonie; Wien (Konzerthaus); Düsseldorf (Tonhalle); Bonn (Opernhaus); Hamburg (Laeiszhalle); Bremen (Die Glocke); Ludwigsburger Schlossfestspiele; Frankfurt (Alte Oper); Stuttgart (Theaterhaus); Nürnberg (Meistersingerhalle); Bochum (Ruhrtriennale) Salto! und in der Town Hall in New York.

Ihre Arbeit wird in der Weltpresse wie der New York Times, der Libération oder auch in der Zeit gefeiert. Eine Auswahl der bemerkenswerten Presseschau gibt es hier.

MÍSIA ist aktuell die portugiesische Sängerin, die den Kult der zeitlosen und universellen Gefühle in ihrer Muttersprache und auch in vielen anderen Sprachen zelebriert. Nobelpreisträger José Saramago schrieb für sie, der französische Regisseur Patrice Leconte hat ein Video (Duas Luas 2001) für sie gemacht und John Turturro wählte sie für seinen Film "Passione" (2010) aus. William Christie nahm sie ins Programm der La Cité de la Musique in Paris auf (2004). Unzählige Preise und Auszeichnungen sowie mehrere hunderttausend verkaufte CDs weltweit spiegeln die Bedeutung dieser Künstlerin in der Geschichte des Fado und der portugiesischen Musik im Gesamten wieder.

Ihr neues Album "Pura Vida", ist ein Album mit einem starken Eigenleben und einer etwas anderen und überzeugenden Besetzung: Gesang, Klavier, Klarinette, Geige, portugiesische Gitarre und E-Gitarre. „Die portugiesische Gitarre ist der Himmel und die E-Gitarre ist die Hölle. Das Gefühl der Tragödie wird auf diesem Album von der elektrischen Gitarre getragen“, so die Künstlerin. Mit der Auswahl der Fados für Pura Vida (Banda Sonora) präsentiert die Sängerin das ganze Lexikon und die Grammatik der Emotionen: Die Liebe und den Kuss, den Körper, das Schicksal und die Ecken und Kanten, das Glück, den Schrei, das Meer und die Saudade, das Ganze oder auch das Nichts. Das Leben in seinen puren Zuständen. All das verarbeitet sie mit einer Mischung aus 14 klassischen und bisher unveröffentlichten Fados. Zu den Texten von Miguel Torga, Vasco Graça Moura, Tiago Torres da Silva u.a. fügt sie ein paar Stücke auf Spanisch hinzu, die ebenso einen Teil ihres Lebens und ihrer DNA abbilden.

Musikalischer Partner an Misias Seite ist der Neapolitaner Fabrizio Romano, der das Album Co-produziert hat und verantwortlich für fast alle Arrangements (außer ‘Rosa Negra no Meu Peito II’ – Paulo Gaspar, ‘Lágrima’ – Raül Refree y ‘Ouso Dizer’ - Luis Guerrero und Fabrizio Romano) zeichnet. Als Gastmusiker sind weiterhin der argentinische Sänger Melingo, der Fado-Sänger Ricardo Ribeiro, der junge Gitarrist Gaspar Varela und der katalanische Musiker Raul Refree zu hören.

 

Die Tour 2020 zum Album Pura Vida (Banda Sonora) wird präsentiert von:

Kulturnews          Plattenladen Tipps          Folker          Deutschlandfunk Kultur

Watch Mísia "Ausência" on Youtube