Kroke

Polen
“Das Konzert von Kroke ist ein akustischer Hochgenuss.”
General Anzeiger Bonn

„Kroke live are a hair-raisingly brilliant, unforgettable experience.“ - BBC

Artist information

Kroke ist das jiddische Wort für Krakau – jene Stadt Polens, die sich als Metropole osteuropäisch-jüdischer Kultur wiederentdeckt. Die Band wurde 1992 von den drei Absolventen der Krakauer Musikhochschule Jerzy Bawoł (Akkordeon), Tomasz Kukurba (Bratsche) und Tomasz Lato (Kontrabass) gegründet.

Heutzutage sind Kroke eine der auch international renommiertesten polnischen Gruppen und im Jahr 2027 feiern sie ihr 35-jähriges Bestehen. Nun widmen sie sich mit Krzysztof Komeda, der wohl wichtigsten und einflussreichsten Figur des polnischen Jazz, dem man in seinem Heimatland einen ähnlichen musikalischen Rang wie Chopin zuschreibt.

Längst haben sich Kroke vom Label Klezmer unter dem sie von Steven Spielberg, während den Dreharbeiten von Schindlers Liste entdeckt wurden freigeschwommen.

Kroke haben im Laufe ihrer 35-jährigen Karriere ihren eigenen kammermusikalischen Klang entwickelt, immer mit einem Blick auf polnische Musiktraditionen, melodiöse Avantgarde und Improvisation. 

Nichts davon ist bloße Anleihe oder Zitat – alles wird vom Trio organisch verwoben und zu einer einzigartigen Klangwelt geformt. Meditative Passagen wechseln sich mit tänzerischen Rhythmen ab, getragen von den meisterhaften Improvisationen von Tomasz Kukurba (Violine, Bratsche, Gesang, Perkussion), Tomasz Lato (Kontrabass) und Jerzy Bawoł (Akkordeon).

Ursprünglich in den Clubs des Krakauer Viertels Kazimierz gestartet, haben sich Kroke mittlerweile als einer der gefragtesten Vertreter der polnischen Kultur etabliert auf renommierten großen Bühnen wie dem Konzerthaus Dortmund, der Philharmonie Essen, dem Konzerthaus Wien, den Schlossfestspielen Ludwigsburg oder dem Kulturpalast Dresden.

Weitere Informationen:

Die Gruppe Kroke, anfangs vor allem mit Klezmermusik in Verbindung gebracht, entwickelte mit der Zeit ihre eigene, unverwechselbare künstlerische Sprache, indem sie sich von der ethnischen Musik aus aller Welt inspirieren ließ und diese mit eigener Improvisation bereicherte. So entstand ein Stil, der sich Genres, Formen und Zeiten entzieht – bewegend, intensiv und sofort wiedererkennbar.

Die Musik von Kroke wurde nicht nur vom Publikum, sondern auch von herausragenden Künstlern aus aller Welt wahrgenommen und geschätzt. Begeistert von einem Konzert der Band, lud Steven Spielberg die Musiker nach Jerusalem ein, um beim Survivors-Reunion-Festakt aufzutreten. Dank Peter Gabriel kam Kroke nach Großbritannien zum WOMAD-Festival. Das Stück The Secrets of The Life Tree ist auf dem Soundtrack zu David Lynchs Film Inland Empire zu hören. Die Begegnung mit Nigel Kennedy mündete im gemeinsamen Album East Meets East.

In den folgenden Jahren arbeitete die Band u. a. mit Anna Maria Jopek, Edyta Geppert, Talila, Tomasz Stańko, Maja Sikorowska, Krzysztof Herdzin, der norwegischen Gruppe Tindra, dem spanischen Geiger Diego Galaz, der mongolischen Sängerin Urna Chahar-Tugchi und dem Orchester Sinfonietta Cracovia zusammen. Kroke trat bei den wichtigsten Musikfestivals der Welt auf und festigte konsequent seine Position als eines der originellsten polnischen Instrumentalensembles.

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